Schmerzzentrum Cottbus

Akuter Schmerz gilt als Alarmsignal für eine Beeinträchtigung des Individuums.
Schmerz läßt uns aufhorchen, es wird nach möglichen Ursachen geforscht.
Eine Heilung setzt spontan oder mit Therapie ein; ein erneutes Auftreten soll vermieden werden.

Chronischer Schmerz ist anders.
Die International Association for the Study of Pain definiert Schmerz folgendermaßen:
„Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- oder Gefühlserlebnis, das mit tatsächlicher oder potenzieller Gewebeschädigung einhergeht oder von betroffenen Personen so beschrieben wird, als wäre eine solche Gewebeschädigung die Ursache.“

Ein
Schmerzmediziner betrachtet Schmerzen ganzheitlich.
Neben den biologischen Faktoren (Vorliegen von körperlichen Veränderungen) werden soziale (häusliches, berufliches, familiäres Umfeld) und psychologische Aspekte im Zusammenhang erfasst.

Ein Schmerzmediziner wird dann zu Rate gezogen, wenn ein akutes Schmerzgeschehen seine Warnfunktion verloren hat und in ein Stadium übergetreten ist, welches neben der reinen Beschreibung von Schmerzen, den Patienten weitere Symptome schildern lässt, wie z. B. Schlafstörungen, depressive Verfärbung des Erlebten, bis hin zu Tendenzen des sozialen Rückzugs.